Gesundheit A-Z

Allergien beim Dalmatiner

Auslöser von Allergenen beim Dalmatiner

Dalmatiner können wie viele andere Hunderassen von Allergien betroffen sein. Häufige Auslöser sind bestimmte Futtermittelbestandteile wie Getreide oder tierische Proteine, aber auch Umweltfaktoren wie Pollen, Hausstaubmilben oder Gräser….

DLA Gene in der Zucht

Was sind DLA Gene und was für eine Bedeutung haben sie

DLA‑Gene (Dog Leukocyte Antigen) bilden das zentrale Immunsystem‑Gencluster beim Hund – vergleichbar mit dem menschlichen HLA‑System. Sie spielen eine entscheidende Rolle dabei, wie das Immunsystem Krankheitserreger erkennt und bekämpft…

Epilepsie beim Dalmatiner

Epilepsie gibt es auch beim Dalmatiner

Epilepsie kommt beim Dalmatiner zwar nicht extrem häufig vor, kann aber – wie bei vielen anderen Hunderassen – auftreten. Meist handelt es sich um genetisch bedingte Formen, bei denen die Neigung zu epileptischen Anfällen vererbt wird. Die ersten Symptome zeigen sich oft im jungen bis mittleren Alter und reichen von kurzen Abwesenheitsmomenten bis hin zu deutlich sichtbaren Krampfanfällen….

Hautprobleme

Woher kommen die meisten Hautprobleme

Dalmatiner neigen – wie viele kurzhaarige Hunderassen – zu verschiedenen Hautproblemen. Häufige Ursachen sind Allergien, etwa gegen Futtermittel, Hausstaubmilben oder Pollen, aber auch Kontaktallergien können eine Rolle spielen. Typische Symptome sind Juckreiz, Hautrötungen, Schuppenbildung oder wiederkehrende Entzündungen. Auch genetische Faktoren und die empfindliche Hautstruktur des Dalmatiners können die Anfälligkeit erhöhen…

Impfungen

Muss ein Hund denn geimpft werden und wogegen?

Impfungen sind ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsvorsorge beim Hund. Sie schützen vor gefährlichen Infektionskrankheiten wie Staupe, Parvovirose, Hepatitis, Leptospirose und Tollwut. Besonders bei Welpen ist ein vollständiger Impfplan entscheidend, da ihr Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist.

Aber aufgepasst: auch Impfungen haben Nebenwirkungen und können Schäden anrichten…

Inzuchtkoeffizient in der Zucht

Die Bedeutung des IK nimmt immer mehr zu

Der Inzuchtkoeffizient (IK) beschreibt, wie eng zwei Tiere miteinander verwandt sind und wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ihre Nachkommen identische Gene von beiden Elternteilen erben. Ein niedriger IK steht für genetische Vielfalt und geringeres Risiko von Erbkrankheiten. Ein hoher IK dagegen erhöht die Wahrscheinlichkeit für gesundheitliche Probleme wie Immunschwächen, Fruchtbarkeitsstörungen oder das Auftreten rezessiver Erbfehler…

Lysosomale Speicherkrankheit

LSD und ihre Auswirkungen auf die Zucht

Lysosomale Speicherkrankheiten sind eine Gruppe seltener, meist erblich bedingter Stoffwechselstörungen. Ursache ist ein Defekt in bestimmten Enzymen, die in den Lysosomen – den „Recyclingstationen“ der Zellen – für den Abbau verschiedener Stoffe zuständig sind. Fehlt eines dieser Enzyme oder ist es nicht funktionsfähig, sammeln sich unverdaute Substanzen in den Zellen an und schädigen dadurch langfristig Organe und Gewebe…

Taubheit in der Zucht

Die Taubheit kann einseitig oder beidseitig auftreten und wird am zuverlässigsten durch den BAER‑Hörtest diagnostiziert. Für die Zucht ist das Thema besonders wichtig: Nur hörende Tiere sollten eingesetzt werden, um das Risiko für zukünftige Generationen zu reduzieren. Trotz Taubheit können Dalmatiner jedoch ein vollkommen glückliches und aktives Leben führen – mit der richtigen Führung, Training und Anpassung im Alltag…

VET Labore

Labogen und Feragen

Vet Labor Labogen und Feragen gehören zu den bekanntesten europäischen Diagnostiklaboren für genetische Tests bei Tieren. Beide Labore bieten eine breite Palette an DNA‑Analysen an – darunter Tests für Erbkrankheiten, Abstammungsnachweise und rassespezifische Gesundheitsuntersuchungen…