LETZTE AKTUALISIERUNG 13.03.2025
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Der FCI Rassestandard wurde im Mai 2011 erneut geändert. Folgt man diesem Standard würde die Rasse zukünftig größer, breiter und auch “länger” gezüchtet werden. Als ursprünglich ausdauernder Laufhund sollte der Dalmatiner ein Gebäude aufweisen, dass seiner Natur entspricht und ihn somit leichter macht, statt schwerer und bulliger. Das Gewicht des Dalmatiner haben sie in dem neuen Standard schon einmal weggelassen da der Trend der Züchter immer mehr zu schweren Hunden geht, teilweise bis um die 35 Kilo. Ein wohlproportionierter Dalmatiner sollte je nach Geschlecht und Größe um die 21 - 30 Kilo wiegen. Die Höhe von Hündinnen wurde von 54-58 cm, dann 54-59 cm und nun auf 54-60 cm erweitert während die Rüden von 56-59 cm, dann 56-61cm und nun 56-62 cm hochgestellt wurden. So geschieht es, dass Hunde teilweise miteinander verpaart werden die in den oberen Grenzbereichen liegen, dementsprechend werden die Nachzuchten auch wieder größer. Allerdings dürfen auch größere Hunde, insofern das Exterieur proportional zum höheren Gewicht passt, in die Zucht aufgenommen werden. Auch die Profillinie, sie geht vom tiefsten Punkt des Rippenbogens (höhe Ellenbogengelenk) bis hoch zu den Lenden, sollte ursprünglich deutlich aufgezogen sein. Nun darf sie nur noch mäßig aufgezogen sein, sodass der Hund an “Schwung” im Erscheinungsbild verliert und eher “gerade” wirkt.Auch die Lenden sollten ehemals trocken bemuskelt und leicht gewölbt sein. Nun dürfen sie nur noch muskulös und kurz gehalten werden was ihm erneut die Leichtigkeit nimmt aber auch den Bewegungsfreiraum, da er beim gestreckten Lauf nicht mehr die Möglichkeit hat sich vollends zu dehnen. Je mehr Muskulatur umso weniger ist und bleibt er ein ausdauernder Laufhund. Aber nicht nur die Ausdauer ist es die diese Rasse für viele Menschen ansprechend macht sondern auch seine Größe und das Gewicht. Ein leichter und zarter Dalmatiner ist für den Menschen viel besser zu halten. Es ist schon ein Unterschied ob sie mit 25 oder 35 kg Hund spazieren gehen, besonders dann wenn er sich mal richtig in die Leine legt. Der DDV e.V. richtet sich nach dem FCI Rassestandard jedoch mit einigen wenigen Abweichungen:
Zuchtausschließende Fehler des FCI (Stand: Mai 2011) - Aggressiv oder übermässig ängstliche Hunde - Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. - Konvergente Kopflinie; - Mangel von mehr als 6 Prämolaren, wobei Mangel von M3 nicht berück- sichtigt wird und nicht als Fehler zu bewerten ist ; - Entropium, Ektropium, - Birkenaugen, verschiedenfarbige Augen (Heterochromie), blaue Augen, teilweise blauenfarbige Iris; - Nicht pigmentierter Nasenschwamm; - Ringelrute; - Monokel (schwarze Flecken an einem oder beiden Augen) oder Platten anderswo; - Dreifarbigkeit (schwarze und braune Tupfen auf demselben Hund), Brindle- Farbigkeit der Tupfen, Zitronenfarbige Tupfen, orangenfarbene Tupfen, blaue Tupfen und rein weisse Farbe ohne Tupfen; - Rauhaarigkeit und Langhaarigkeit; - Taubheit N.B. Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
Zuchtausschließende Fehler des DDV (Stand: März 2017) - Aggressiv oder übermässig ängstliche Hunde - Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. - Konvergente Kopflinie; - Mangel von mehr als 4 Prämolaren, - Mangel von P4 im Oberkiefer - 2 mangelhafte Prämolaren nebeneinander - Kiefermissbildungen - Entropium, Ektropium, - Nicht pigmentierter Nasenschwamm; - Ringelrute, Knickrute, Kurzrute - blaue Tupfen - Phäomelaninverdünnung (betrifft nur lemon und tricolor) - reinweiß ohne Tupfen - Rauhaarigkeit - einseitige und beidseitige Taubheit - mehrere mittelschwere Gebäudemängel oder ein schwerer Gebäudemangel (siehe bildliche Darstellung des Rassestandards) N.B. Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden.
des Dalmatiner Der Rassestandard